Tiefere weibliche Stimme ist Ausdruck der Gleichberechtigung

Frau hält Rede

Die weibliche Stimme ist in den letzten 10 Jahren tiefer geworden. Das hat eine Studie an der Uniklinik Leipzig nun ergeben. Frauen sprechen heute bis zu einer halben Oktave tiefer. Damit hat sich der Abstand zu den Männern halbiert. Die Forscher prüften mögliche Ursachen für diese Entwicklung. So könnte ein veränderter Hormonstatus oder die Tatsache, dass die Menschen größer werden für die veränderte Stimme verantwortlich sein. Eine biologische Ursache konnte nun aber ausgeschlossen werden. Offenbar ist das veränderte Rollenbild der Frau die Ursache. Die Gleichberechtigung hat sich also auch auf die Stimme der Frauen ausgewirkt. Eine tiefere Stimme signalisiert Kompetenz, während eine hohe Stimme den Beschützerinstinkt weckt. Politikerinnen trainieren ihre Stimme oft sogar, um ihre Durchsetzungskraft zu unterstreichen. Die tiefere weibliche Stimme ist also Ausdruck der Gleichberechtigung.

Neue Studie

Die weibliche Stimme ist tiefer geworden

von Heidrun Böger

Weibliche Stimmen sind heute tiefer als noch vor Jahren. Das zeigt eine Studie der Uni Leipzig. Biologische Ursachen scheiden laut der Forscher aus: Das Rollenbild der Frau hat sich verändert.

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